Umzug!

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Bitte folgt mir gerne auch dort!

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Experiri von Katharina Durrani

Für alle Liebhaber des Fantasy-Romans heute ein besonderer Vorschlag von mir, „Experiri“ von Katharina Durrani, ein spannender Sciencefiction-Roman – nicht nur für Jugendliche. Veröffentlicht wurde das Buch im Windsor-Verlag. Es ist außerdem als E-Book und in englischer Sprache verfügbar.

Hier der Klappentext:
Ina traut ihren Augen nicht. Über Nacht hat sich ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Nichts ist mehr, wie es vorher war, selbst sie nicht … Ein Experiment, eine fremde Welt und mitten drinnen eine ahnungslose junge Frau, die an ihrem Verstand zweifelt und von einem Abenteuer ins nächste gerät.

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Blogger für Flüchtlinge – Menschen für Menschen

Europa schottet sich ab, schließt seine Grenzen. Verschließt somit seine Augen für das Elend und die Not der Menschen, die kommen, weil sie Hilfe benötigen. An der Grenze zu Mazedonien wird auf die Massen geschossen, wahllos. In den Gruppen befinden sich Frauen, Schwangere, Kinder, Babys. Das jeden Tag in den Nachrichten zu sehen, bricht mir das Herz.

Diese Menschen wachen nicht eines Morgens gelangweilt auf und beschließen eine freudige Reise nach Europa zu unternehmen. Das sind Verzweifelte, Menschen aus Krisen- und Kriegsgebieten. Sie kommen, weil sie uns vertrauen, auf unsere Hilfe zählen. Sie können sich nicht mehr alleine helfen, ihre Leben sind ausweglos.

Hand aufs Herz, würden wir in einer solchen brisanten Lage nicht ebenso fliehen? Auch in unserer eigenen Geschichte gab es Flüchtlingsströme und unser Land konnte sie bewältigen und das trotz schwieriger Zeiten.

Es ist an der Zeit, dass die Politiker Europas aufwachen und etwas tun. Die Menschen brauchen schnell verlässliche und kontinuierliche Hilfe. Doch das allein reicht nicht, denn die Flüchtlinge, die es nach Europa geschafft haben, stehen hier vor neuen, nicht zu bewältigenden Schwierigkeiten. Denn die Behörden sind eindeutig überfordert und überlastet, den Flüchtlingsmassen Herr zu werden, so wie z.B. den Asylsuchenden vor dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales zu helfen. Der Verein „Moabit hilft!“ hat hier ein Netzwerk aufgebaut, wo jeder sich, selbst mit kleinen Dingen, die dort fehlen, einbringen kann.

Solche privat organisierten Hilfsaktionen finden sich bereits vielerorts und sind leicht unter dem Hashtag #WelcomeChallenge zu googeln. Desgleichen existiert eine Gruppe bei Facebook, wo man sich über Hilfsaktionen informieren kann.

 Es ist wichtig, dass jeder von uns versucht zu helfen, schon allein deshalb, um die Akzeptanz für Flüchtlinge in der Bevölkerung zu stärken und somit Rassisten den Mund zu verschließen. Solche Vorkommnisse wie an diesem Wochenende in Heidenau sind kriminell, beschämend, unwürdig, verabscheuungswürdig und nicht hinnehmbar. Denn das zeigt eine Seite Deutschlands, die ich nicht will und für die ich nicht stehe.

Lichtblaue Sommernächte von Emily Bold

Sommernächte voller Erinnerungen – wunderschön und zutiefst wehmütig

Tim begeht zusammen mit seiner 13-jährigen Tochter Mia den fünften Geburtstag seiner kleinen Tochter Alyssa, ihr Geburtstagsgeschenk ist ein kleiner Hundewelpen, sie nennen ihn Rowdy, das Geschenk war eine Idee von Lauren, der Mutter der beiden Mädchen, doch Lauren kann diesen Geburtstag selbst nicht mehr miterleben. Wunderschön, gefühlvoll, eindringlich schreibt die Autorin Emily Bold diese Geschichte, ich kann den Schmerz fühlen, der über dieser Restfamilie liegt. Tim und Mia versuchen sich gegenseitig zu stützen, einander Kraft zu geben. Mia, die sich in den letzten Monaten sehr verändert hat, schon rein äußerlich: schwarzgefärbte Haare, Bikerboots, sie ist verschlossen und unnahbar; nun taut sie ein wenig auf wegen des kleinen Hundewelpen. Alyssa, die kindlich unbeschwert ist und sich darauf freut, ihrer Mama beim nächsten Besuch auf dem Friedhof, Rowdy vorzustellen.

Eine herzzerreißende Story mit Charakteren, die Tiefe versprechen und diese auch erfüllen. Ein Buch mit Momenten von verzweifelter Traurigkeit über einen viel zu frühen Abschied, mit Momenten der Hoffnung und des Erkennens und Momenten der Aufarbeitung der Zurückgebliebenen. Eindringlich und einfühlsam beschreibt die Autorin den Weg der zum Tode verurteilten Lauren, wie sie versucht, den Weg, den sie alle zusammen gehen müssen, ihren Liebsten erträglich zu machen und dann erkennt, sie muss auch an sich denken und ein Stück weit egoistisch sein, um erträglich und friedlich gehen zu können. Wie die Familienmitglieder verschieden mit ihrer Trauer umgehen und aus der Schwärze herauszufinden versuchen.

Ich vergebe dem Buch fünf von fünf möglichen Sternen, da mich das Gewicht der Geschichte beeindruckt, mit der die Autorin schreibt und mich ihre Sprachwahl und ihr Gefühl für Sprache faszinieren und die Story trotz ihrer Traurigkeit und Melancholie ebenso Lichtblicke und Hoffnung vermittelt, das macht sie rund und stimmig. Emily Bold selbst sagt zu ihrem Buch, es sei ihre Liebeserklärung an das Leben und ich kann ihr da nur voll und ganz zustimmen, genauso habe ich beim Lesen ebenfalls gefühlt.

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Liebe Leser und Leserinnen meines Bücherblogs!

Mein Blog ist umgezogen !!!

Und zwar nach: http://angisbuecherkiste.blogspot.se/

Von jetzt an werde ich auf unbestimmte Zeit zweigleisig bloggen. Das Design bei Blogspot sowie die Handhabung gefallen mir besser als bei WordPress. Doch natürlich möchte ich die Verbindung zu meinen Kontakten hier nicht verlieren.

Liebe Grüße,

Angi

von Angis Bücherkiste

#wirbloggenBücher

Vielleicht habt Ihr vor einigen Wochen die Aktion  #wirsindbooktube zur Kenntnis genommen, bei der uns Booktuber von ihren Erfahrungen und ihren Absichten rund ums Booktubing berichtet haben. Diese Aktion war der Auslöser für das Community Projekt #wirbloggenBücher. Auch wir Blogger wollen Euch von unserer Arbeit und den Gründen für das Bloggen berichten (eine aktuelle Teilnehmerliste findet Ihr  h i e r ). Diese Fragen gilt es dabei zu beantworten:

Was bedeutet für DICH „buchbloggen“? Warum machst DU das eigentlich? / Wie bist DU zum Buchbloggen gekommen? Was gab dir den Anstoß? / Welche Berührungsängste hattest Du? / Zeig uns doch deinen Buchblogger-Arbeitsplatz, dein Bücherregal, deinen liebsten Leseort, andere buchige Accessoires oder etwas, das für dich immens wichtig ist zum Buchbloggen.

Mein Bücher-Blog ist noch relativ neu, erst im März dieses Jahres habe ich mich dazu entschlossen, mit dem Bloggen zu starten. Die Idee dazu spukte mir schon länger im Kopf herum, irgendwie hat jeder einen Blog und ich wollte da mithalten. Berührungsängste hatte ich zu keinem Zeitpunkt, aber ich war unsicher, worüber ich schreiben sollte. Da kam mir die Eingebung wie ein Blitz: warum nicht über etwas schreiben, das mich bereits fast mein ganzes Leben begleitet und ein wichtiger Teil von mir ist? Ich lese seit meinem fünften Lebensjahr und zwar so ziemlich alles, was mir in die Finger gerät. So war die Idee geboren und mein kleiner, feiner Bücher-Blog ging online. Der Nebeneffekt, ich konnte meine Rezensionen, die ich seit knapp über einem Jahr schreibe, einem größeren Kreis an Lesern zugängig machen und das Rezensieren ein wenig professioneller und edler angehen, als ich dies bis dato getan hatte. Da ich in meiner neuen Heimat (ich lebe seit sechseinhalb Jahren in Schweden) keinen Beruf ausübe, ist das Rezensieren und Bloggen nun fast zu einer Art Berufung für mich geworden.

Mit den Jahren habe ich ein gutes Gespür für Bücher entwickelt, das Lesen des Klappentextes reicht in 99 % der Fälle aus, um zu wissen, ob mir ein Buch gefallen wird oder nicht. Abwechselung und das Springen durch die verschiedensten Genre ist mir dabei äußerst wichtig. Das erklärt im Übrigen, warum ich nicht nur über ein Lieblingsgenre verfüge, meine vielen zähle ich hier gerne auf: Frauen-/ Liebesroman, Historischer Roman, Jugendliteratur, Literatur, Krimis und ganz besonders Thriller.

Bei der Nennung nur eines einzigen Lieblingsautoren hätte ich ebenfalls so meine Probleme, möchte ich doch keinen benachteiligen oder gar vergessen: Adriana Popescu, Jean M. Auel, George R.R. Martin, Carlos Ruiz Zafón, Wolfgang Haupt, Elizabeth George, Haruki Murakami, Henning Mankell, Ben Aaronovitch, Petra Oelker, Hape Kerkeling, Paulo Coelho, Rita Mae Brown, Diane Mott Davidson, Kathy Reichs, Naomi M. Stokes, Deborah Crombie, Charlotte Link, Rebecca Gablé, Pascal Mercier, Sebastian Fitzek, Frank Schätzing, Kerstin Gier, Cornelia Funke, Stephenie Meyer, Theresa Prammer, Gilles Paris, Tatiana de Rosnay, Daphne du Maurier, Elif Shafak, Patrycja Spychalski und so viele mehr!

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Mein Buchblogger-Arbeitsplatz

Mein Blog ist insofern etwas besonderes, weil es überwiegend nur meine Bücher-Favoriten auf meinen Blog schaffen. Ich möchte über Bücher bloggen, die ich mit Liebe verschlungen habe und die mir besonders am Herzen liegen. Denn nur die kann ich mit gutem Gewissen weiter empfehlen. Bücher nieder zu machen und schlecht zu schreiben möchte ich – so weit es geht – vermeiden.

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Unverhoffte Wintergäste – eine eingeschneite Familienzusammenkunft

Als Inge Boysen die Augen aufschlägt, sieht sie Schwarz; der Spiegel gegenüber ihrem Bett zeigt nicht wie gewohnt ihren weißen Haarschopf, er ist abgehängt, das Zimmer völlig abgedunkelt. Da muss sie wohl tot sein, denkt sich Inge; keinesfalls jedoch hätte sie gedacht, dass man als Tote immer noch denken würde. Aber nein, Inges Tod ist ein Fehlalarm, doch da haben sich ihre Kinder und Schwiegerkinder sowie Enkelkinder samt dem Ungeborenem in Tochter Gesas Bauch bereits auf den Weg gemacht zu ihr auf die Insel und das kurz vor Silvester. Im Gepäck bringen sie alle ihre Probleme und Streitigkeiten mit. Gerade auf der Insel angekommen, hindert ein Schneesturm die Familienmitglieder daran, sofort wieder abzureisen. Nun müssen sie sich auseinander setzen mit sich selbst und ihren Konflikten. Da ist Gesa, die älteste Tochter Inges; die Frauenärztin hat sich von ihrem Ehemann Jochen getrennt und ist gerade hochschwanger von ihrem Geliebten Matteo, den sie ziemlich verklärt durch eine rosarote Brille sieht. Jochen, ein Sozialarbeiter, würde Gesa gerne zurück gewinnen, doch zu den gemeinsam verbrachten Weihnachtsfeiertagen ist dieser Versuch missglückt.
Mir ist speziell der Schreibstil der Autorin aufgefallen, denn er ist hervorragend; er lässt sich flüssig lesen, ich kann ihre Gedankengänge gut nachvollziehen, damit macht sie ihre gesamte Story äußerst lebensecht.
„Wintergäste“ ist ein Roman über Liebe und Familie, über Streit und Zusammenhalt, den Sybil Volks humorvoll und in anregender Weise erzählt. Ich mag es, dass sie in ihrem Buch oftmals einen Persperktivenwechsel einbaut, so folgt man abwechselnd den Familienmitgliedern und erfährt ihre Sicht der Dinge.
Die Autorin Sybil Volks konnte bei mir mit ihrem Roman „Wintergäste“ voll punkten, ich habe mich zu jedem Zeitpunkt prächtig unterhalten gefühlt. Deshalb vergebe ich dem Buch fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es von Herzen kommend weiter. Besonders aber nicht nur denke ich da an die Leser von Judith Lennox, die ich im übrigen ebenfalls sehr verehre.

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