Der Teufelsfürst von Silvia Stolzenburg

In ihrem historischen Roman ”Der Teufelsfürst” nimmt uns die Autorin Silvia Stolzenburg mit in das Jahr 1447. Sie erzählt uns eindrucksvoll aus dem Leben des gerade sechzehnjährigen Vlad Draculea, dem späteren Woiwoden des Fürstentums Walachei. Sie schafft es, in hervorragender Sprache, spannungsreich den Weg des jungen Vlad zu zeichnen, der in Gefangenschaft am Sultanshof in Edirne zu dem grausamen und hasserfüllten Herrscher heranwächst, der die Welt später mit seinen Gräueltaten in Atem halten wird. Es wird davon ausgegangen, dass genau dieser Vlad Draculea den irischen Schriftsteller Bram Stoker zu seiner Romanfigur Dracula inspiriert hatte.

Parallel wird uns Lesern von der Autorin die fiktive Geschichte der Zehra von Katzenstein und ihrer Familie geschildert. Zehra, die gerade ihren Vater durch einen plötzlichen Tod verlor, wird des Mordes an diesen beschuldigt und als Hexe verurteilt. Geschehen konnte dies durch geschickt eingefädelte Intrigen.

Beide Erzählstränge wechseln sich ab, was ich als sehr angenehm empfand. Nachdem Zehra aus der Stadt Ulm verbannt wurde begibt sie sich auf dem Weg gen Osten. Dadurch nähern die zwei Geschichten einander.

Beim Lesen des Buches fühle ich mich derart fasziniert, als wäre ich hinein versetzt in diese Zeit, so lebendig und atmosphärisch hat Silvia Stolzenburg ihr Werk geschrieben. Gerne vergebe ich dem Buch 5 von 5 Sternen und freue mich unsagbar gespannt darauf, den Folge-Band ”Das Reich des Teufelsfürsten” zu lesen.

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