Leseeindruck zu „Tochter des Drachenbaums“ von Susanne Aernecke

Romy eine viel beschäftigte Laborärztin in einem Augsburger Pharmakonzern ist zerfressen von der Angst um ihre krebskranke beste Freundin Thea. Nach schlaflosen Nächten begibt sie sich, frühmorgens an einem Montag, auf eine Klettertour und dies ungesichert und ohne Kletterpartner. Es geschieht das Unausweichliche, nach einer Panikattacke stürzt sie ab.
Mit dem zweiten Kapitel kommt ein radikaler Schnitt, wir Leser lernen nun Iriomé, eine 17 Jahre alte Ureinwohnerin La Palmas und ihren Stamm, kennen. Es ist Winter, der kürzeste Tag des Jahres und Tichiname, die oberste Medizinfrau des Stammes, wird sich an diesem Festtag in Trance begeben. Sie wird dies mit Hilfe eines Pilzes tun, dem Amakuna. Ziel ist es, von den Göttern die Zukunft für ihr Volk zu erfahren. In Bezug auf Ernte, Kinder, Ziegenherde und die wichtige Frage, ob Guayote, der Höllenhund, der tief im Innern des Vulkans lebt, ruhig bleiben wird. Die Vorhersage der weisen Frau ist mehr als bedrohlich: es werden Männer auf Schiffen kommen, die alles vernichten, was dem Stamm wichtig ist.
Im nächsten Kapitel sind wir wieder bei Romy, sie erwacht gerade nach dem Sturz und hat einen faulen, erdigen Geschmack im Mund. Einen solchen Geruch hatte Iriomé bei der Zeremonie wahrgenommen … Romy befindet sich in einer Höhle und sie hat einen Blackout, darüber was in der Zeit nach ihrem Sturz geschah, es sind seit dem sieben Stunden vergangen. Doch Romy kann sich an einen Traum erinnern, an eine Zeremonie in der Steinzeitwelt.
Die Autorin Susanne Aernecke hat mich mächtig beeindruckt mit ihrem Buch, das ein Mix zu sein scheint aus historischem Roman, Medizinthriller und wie es der Klappentext verspricht einer Liebesgeschichte. Wie die Autorin die beiden Geschichten miteinander verwebt ist grandios, sie erzählt in einem flüssigen Schreibstil. Die Leseprobe liest sich unglaublich schön, ist spannend und ist viel zu schnell beendet. Zu gerne möchte ich wissen, wie es weitergeht mit Romy und Thea, Alexander Merten und was aus Iriomé geworden ist.

Featured image

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s