Mord in Salzburg, kann eine Diva die Festspiele retten?

Die Sopranistin Pauline Miller steht gerade vor den Proben in ihrem neuen Engagement bei den Salzburger Festspielen als „Konstanze“ in Mozarts Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“. Die schwere Perücke, das wuchtige Kostüm und die Hitze, die in diesem Sommer über Salzburg liegt, komplizieren ihre Arbeit. Doch am schlimmsten ist ihr Liebeskummer, in dem sie zu ertrinken droht, hat sich gerade erst ihr Partner von ihr getrennt, um an der New Yorker Met zu singen. Sie schwört sich, nie wieder eine Beziehung zu einem Tenor einzugehen, nie wieder Arbeit und Privatleben zu mischen. Pauline hofft, dass sie wie gewohnt 110% in ihrer Rolle geben kann, doch ihr Selbstbewusstsein ist angeknackst. Vielleicht ist es von Vorteil, dass sie mit vier der anderen Besetzungsmitglieder gemeinsam an der Juilliard School studiert hat, man kennt sich und ist vertraut miteinander. Nach beendeter Probe begibt sie sich auf ihren Heimweg, zu Fuß, um wenigstens durch den Zuspruch von Touristen und Passanten ein wenig ihr Selbstvertrauen aufpolieren zu können. In ihrem vorläufigen Zuhause angekommen wartet eine unschöne Überraschung auf sie – eine tote Maus liegt auf ihrer Fußmatte, das erste Todesopfer, es sollen weitere folgen und Pauline beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, unterstützt von ihrem an Narkolepsie leidenden Boston-Terrier Radames.

Der eindrucksvolle Schreibstil der Autorin Tatjana Kruse gefällt mir ausnehmend gut, er ist flüssig, in einem guten Tempo gehalten. Tatjana Kruse verfügt über eine brillante Sprachwahl, ihr Buch zu lesen empfinde ich als hervorragende Unterhaltung. Die Kombination des Buches birgt Spannung und Witz gleichermaßen und wurde von der Autorin glänzend verwoben. Gerade der Charakter der Hauptprotagonistin Pauline Miller ist Tatjana Kruse exzellent geglückt, eine 35-jährige Frau, die gerade zur Diva, zur Primadonna emporsteigt, eine Person mit sympathischen Lastern (Schokoladensucht); ein kleines aber von ihr durchaus akzeptiertes Gewichtsproblem, eine Frau mit starken Gefühlen, alles in allem sehr charmant. Ihr Hund Radames ist mehr als liebenswert, ein Schätzchen, auch oder gerade wegen seines Handicaps.

Das Cover des Buches ist wunderschön. Herrliche Farben, die miteinander harmonieren, schöne Details: eine Theater Maske in einer Ecke, Radames mit seiner Fliege – fabelhaft! Und die abgerundeten Seiten des Buches finde ich richtig genial.

Tatjana Kruse konnte mit ihrem Krimi voll bei mir punkten, ihr Stil zu Schreiben, ihre Sprache und ihre gefundenen Charaktere sowie der Plot der Geschichte, alles fügt sich perfekt ineinander und schafft ein angenehmes, humorvolles Leseerlebnis; eine Lektüre, die man nicht aus der Hand legen möchte. Gerne vergebe ich dieser Krimi-Komödie seine verdienten fünf von fünf Sternen und empfehle es von Herzen gerne weiter und freue mich auf Band 2 der Reihe.

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Silber – Das dritte Buch der Träume

Wartet Ihr auch schon so gespannt?

Das große Finale der Bestseller-Trilogie: »Silber – Das dritte Buch der Träume« erscheint am 8.10.2015!
Klappentext:
Es ist März, in London steht der Frühling vor der Tür – und Liv Silber vor drei Problemen. Erstens: Sie hat Henry angelogen. Zweitens: Die Sache mit den Träumen wird immer gefährlicher. Arthur hat Geheimnisse der Traumwelt ergründet, durch die er unfassbares Unheil anrichten kann. Er muss unbedingt aufgehalten werden. Drittens: Livs Mutter Ann und Graysons Vater Ernest wollen im Juni heiraten. Und das böse Bocker, die Großmutter von Grayson, hat für die Hochzeit ihres Sohnes große Pläne, allerdings ganz andere als die Braut.
Liv hat wirklich alle Hände voll zu tun, um die drohenden Katastrophen abzuwenden …

Hier der Link zur XXL-Leseprobe

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Eine Kreuzfahrt ins Glück ! ?

Das Mädchen Christina darf ihre Mutter nicht zu deren Geschäftsreise in die USA begleiten, es soll die Zeit beim Vater verbringen. Doch auch der hat Pläne, es sind gerade Schulferien und Christina soll ihn auf eine Kreuzfahrt begleiten. Dumm nur, dass es sich um eine Fluss-Kreuzfahrt handelt, die der Vater als Kritiker zu bewerten hat. Seit der Scheidung der Eltern hat Christina kein gutes Verhältnis zu ihrem Vater; er hatte nie Zeit für sie, war nur mit seiner neuen Freundin beschäftigt. Seit er wieder Solo ist, versucht er einen Kontakt zu seiner Tochter aufzubauen, aber sie blockiert zunächst, zu tief ist sie verletzt. Sie versucht jedoch gute Miene zum bösen Spiel zu machen und schluckt aufmüpfige Bemerkungen herunter. Sie will nicht dass die Situation zwischen ihr und ihrem Vater eskaliert, doch im Stillen hofft sie, ihm auf dem Schiff aus dem Weg gehen zu können. Dass sie in diesem Sommer eine Lovestory erleben wird, kann Christina noch nicht ahnen. Ohne zu viel zu verraten, sei gesagt, dass es ein unvergesslicher Sommer im Süden Frankreichs werden wird.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sie hat ihre Story um das Mädchen Christina in guter Sprache verfasst, so dass die Seiten beim Lesen nur so dahin fliegen. Ich habe mich zu jedem Zeitpunkt gut unterhalten gefühlt mit dem Buch, denn Cora Berg hat es in einem guten Tempo verfasst und sie lässt das Band, das sie mit mir als Leserin knüpfen konnte, immer gespannt. Das Buch ist als Jugendbuch ab 12 Jahren deklariert, gleichwohl spricht es ebenso mich als Erwachsene an, so habe ich die Probleme und Gedanken der Protagonistin gut nach vollziehen können.

Mich konnte die Autorin Cora Berg mit ihrem Buch voll überzeugen und so empfehle ich es gerne weiter, es bietet sich geradezu an als entspannende und abschaltende Urlaubslektüre. Das Buch „Lavendelsommer“ bekommt von mir fünf von fünf möglichen Sternen.

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Wieder eine Rockstar-Story …

Die 17-jährige Sadie führt an ihrer Mutters statt die Familie. Sie übernimmt viele Aufgaben im Haushalt und muss in diesen Sommerferien, die zudem ihre letzten vor dem Collegebesuch sind, zusätzlich Geld für den Lebensunterhalt der Familie dazu verdienen. Die Mutter selbst ist schwanger und überfordert ihre Tochter ständig. So muss Sadie ihren Dienst als „Mädchen für Alles“ in einer Strandvilla antreten, das es sich bei dem Bewohner um einen berühmten Rockstar handelt, interessiert und beeindruckt sie zunächst nicht sonderlich. Aber dieser, Jax, ist vielleicht gerade wegen dieser Ablehnung fasziniert von Sadie.

Abbi Glines liefert mit ihrem Roman Breathe – Jax und Sadie (Sea Breeze, Band 1) eher seichte Kost ab. Da ich das Original im Englischen nicht selbst gelesen habe, mag ich nicht zu beurteilen, ob mir darin Sprache und Ausdruck besser gefallen würden. Bedauerlicherweise bin ich mit dem Buch nicht richtig warm geworden, die Autorin konnte mich nicht mitnehmen. Vielleicht vergleiche ich zu sehr mit anderen Autoren, doch mein Gesamteindruck ist nicht stimmig.

Somit hat die Autorin Abbi Glines leider für mich nicht die Klasse einer E.L. James oder Anna Todd, sie kann nicht mithalten in deren Liga, weder im sprachlichen Ausdruck noch beim Erstellen eines Spannungsbogens, zu oft fand ich den Roman beim Lesen zu langatmig und dann wieder zu abrupt in den Handlungen. Doch die Story ist sicherlich eine angenehme Sommer-Ferien-Reise-Lektüre für sehr junge Leserinnen. Mich persönlich konnte die Autorin nicht überzeugen, deshalb vergebe ich diesem Buch lediglich drei von fünf möglichen Sternen.

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Buch-Verlosung!

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Buchverlosung zur Blogtour!

Anlässlich seiner Blogtour mit „Salziges Blut“ verlost der Autor Wolfgang Haupt insgesamt vier seiner Bücher.

1. Preis: Der algerische Hirte mit Signatur und Salziges Blut

2. Preis: Salziges Blut

3. Preis: Salziges Blut

Um eines der Bücher zu gewinnen, müsst Ihr einfach nur hier in der Kommentarspalte folgende Frage beantworten:

In welchem Viertel in Salzburg wohnt Felix, der Protagonist aus „Salziges Blut“?

A: Lehen

B: Kreuzberg

Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen, die Verlosung läuft bis heute um Mitternacht und die Auslosung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt – die GewinnerInnen werden spätestens am 10.08. in der Kommentarspalte bekannt gegeben und zudem persönlich kontaktiert.

Zusammen mit Wolfgang Haupt freue ich mich über Eure Teilnahme! Viel Glück allen!